Wehrpflicht – oder nicht?

Eigentlich ist das keine Frage. Nein, damit meine ich nicht, dass die Antwort offensichtlich sein muss. Ich meine damit, liebe Cerebral-Asketen (© Günther Paal):

Diese Frage ist derzeit gar nicht zulässig!

Warum?

Die Art, wie ein österreichisches Bundesheer auszusehen hat, wie groß es sein muss – also die Mannstärke, kann doch nicht diskutiert werden, bevor man überhaupt die Frage stellt, was es können muss!

Das ist in etwa so, als würde man die Einrichtung einer Küche millimetergenau und bis ins letzte Detail planen, ohne überhaupt eine Wohnung dafür zu haben! Umgangssprachlich nennt man das Pechvogel-Lösung.

Also, erst fragen:

Was sind die Aufgaben des Bundesheeres? Was wird dafür gebraucht?

und dann:

Wie viele Mann brauchen wir? Und wo kriegen wir die her?

und zuletzt:

Was kostet das? Wie ist es zu finanzieren.

 

Gut, das hat einen Nachteil: Man müsste weiter als bis zu nächsten Wahl denken, mehr so in Jahrzehnten (Mehrzahl!) Nicht so wie der Dicke aus Wien, der sich kurz vor der Wahl erinnert hat, das jetzt auch unter 18-Jährige wählen dürfen …

Schade, dass das Intelligenz und Verantwortungsbewusstsein erfordert. Damit bleibt es wohl ein Traum. Ja, und die erste Frage könnte ergeben, das Österreich kein Bundesheer mehr braucht. Auch schön.  Punkt. Und da hat die Zivildienstdiskussion noch gar nichts verloren. Der Zivildienst steht nämlich nicht im Bundesverfassungsgesetz. Das Bundesheer schon.

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Eingeordnet unter Politik, Schaum vor der Gosch'n, Self

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