Sicherheitspolitischer Autist?

Ein richtiger Felgaufschwung für die Landesverteidigung, eine Totalreform des Bundesheeres ist überfällig. Aber alles weist darauf hin, dass für eine solche Reform Norbert Darabos nicht der richtige Mann ist. Er zeigte in seiner jetzigen Amtszeit keinerlei Interesse für die inneren Befindlichkeiten des Bundesheeres, er managt den „Betrieb Bundesheer“ abgeschottet mit ein paar wenigen Vertrauten, er scheut den Kontakt mit Kollegen und Experten aus anderen Ländern (auch dieses Jahr will er angeblich wieder nicht zum wichtigsten Treffen westlicher Sicherheitspolitiker, der Münchner Sicherheitskonferenz, fahren), internationale Sicherheitspolitik ist ihm offensichtlich zuwider. Kurz: Österreich hat einen sicherheitspolitischen Autisten als Verteidigungsminister.

via Wenn ein sicherheitspolitischer Autist das Heer reformieren soll « DiePresse.com.

Man sollte natürlich den ganzen Artikel lesen. Mir gefällt er. Aber der Einschätzung sicherheitspolitischer Autist – so griffig und schön dieser Begriff auf mich auch wirkt – kann und will ich nicht zustimmen. Warum nicht?

(Der Rest des Artikels wurde auf Weisung eines höheren Vorgesetzten entfernt, „um dem Ansehen des Amtes nicht zu schaden„)

Ein Kommentar

Eingeordnet unter austria, österreich, bundesheer, Politik, wehrdienst

Eine Antwort zu “Sicherheitspolitischer Autist?

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