Deine Schulden, meine Schulden?!

Es ist also wieder einmal so weit.

Abermals darf ich für die Schulden anderer gerade stehen. Ohne irgend eine Art von Gegenleistung. Außer dem Versprechen, dass es mir bald dreckiger gehen wird, und ich wieder einspringen darf …

Hallo, (un)liebe EU! Hallo, Bundesregierung!

Wie wär’s, wenn ihr zur Abwechslung mal meinen Kredit übernehmt. Ich habe keine Budgetzahlen gefälschtschönt, ich habe mich nicht auf Kosten Anderer bereichert, aber mir greifen wieder alle in die Tasche!

Und natürlich ist es eine gute Idee, einem Investor bei hoch riskanten Veranlagungen zu garantieren, er trage kein Risiko, das verteilen wir eh auf die Dummen, äh, Steuerzahler. Ja, geht’s Euch noch gut? Ist doch klar, dass der auf Teufel komm raus weitermacht.

Wenn ich meinen Kredit für ein Haus, ein Auto, was auch immer, nicht zurückzahlen kann, oder gar eine Firma ihre Schulden nicht bedienen kann, gibt es etwas, das nennt sich

Insolvenz oder Konkurs

… na, schon mal gehört?

Was muss ich eigentlich tun, damit ich einen Kredit, den ich aufnehme, auf die Allgemeinheit abwälzen kann?

Da ich nicht davon ausgehe, dass alle unsere Politiker inzwischen schon intellektuell bankrott sind, will ich eigentlich nur noch wissen:

Wie viel verdienen diese das Volk vertretenden Schweine eigentlich daran!

Ein Kommentar

Eingeordnet unter Amtsmissbrauch, austria, österreich, Grantscherben, Politik, Schaum vor der Gosch'n

Eine Antwort zu “Deine Schulden, meine Schulden?!

  1. Oli

    Endlich ein guter Post, vielen Dank. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Generell finde ich die Seite gut zu lesen und leicht zu verstehen.

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