Polizei? Radarkontrolle? Planquadrat?

Heute morgen hörte ich eine Meldung im Radio, die ich wirklich nicht unkommentiert lassen kann:

Es gibt eine Facebook-Gruppe zur Warnung von Radarfallen ….

Warum macht mich das grantig?

OK, ich geb’s ja zu. Mich macht fast alles grantig. So etwas aber besonders. Sogar die Polizei hat nichts dagegen, da „dadurch die Autofahrer in jenen Bereichen langsamer fahren” … so, oder so ähnlich jedenfalls, die zitierte Begründung im Radio.

In der logischen Umkehrung bedeutet das aber: „Es ist schon in Ordnung, wenn wo anders gerast wird.

Und das soll mich nicht grantig machen?

Ich möchte, dass sich alle Autofahrer – und das bezieht jene Cerebral-Asketen und Intelligenz-Nudisten mit polnischem, tschechischem, slowakischem, bundesdeutschen oder sonstigem Kennzeichen mit ein, die es für besonders cool halten, mit 120km/h in der 70er -Zone über Sperrflächen bei Kreuzungen hinweg zu überholen – an die Regeln halten. Und ich möchte, dass die Regeln sinnvoll zur Anwendung gebracht werden.

Ja, ich bin mir bewusst, dass das naiv ist

Jedenfalls sind Menschen im Allgemeinen zu dumm um sich freiwillig an Beschränkungen zu halten, wenn eine ausgesprochen reelle Chance besteht, nicht erwischt zu werden.

Deshalb bin ich gegen Radar-Warnungen und Ähnliches. Im Interesse der Sicherheit meiner Kinder ist mir lieber, wenn diese Raser, die auf der Tangente mit 120 rechts über den Zubringer überholen und dann bei jeder Radarbox auf 65 runter-bremsen, besser heute als morgen aus dem Verkehr gezogen werden!

Und weil ich gerade dabei bin:

Wieso finden Planquadrat-Aktionen der Wiener Polizei in den Heurigenbezirken – als einer der mehr als ein Jahrzehnt in Döbling wohnte, konnte ich das oft genug selbst beobachten – in den Stunden nach Mitternacht auf der zum Heurigen führenden Richtungsfahrbahn statt?

Ein Schelm wer Übles denkt, wo doch kaum ein Betrunkener zur Sperrstunde in Richtung Weinschenke fahren wird, die Gegenrichtung aber völlig (auf Weisung von oben?) ignoriert wird!

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Eingeordnet unter Amtsmissbrauch, Anstiftung, österreich, Grantscherben, Schaum vor der Gosch'n

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