Monatsarchiv: Juli 2011

160 Milliarden EURO …

… als neuerliche Hilfe für Griechenland?

Eher als nettes Geschenk an Spekulanten auf Kosten der Steuerzahlenden.

Oder wie soll ich das sonst verstehen? Erst wird die Schuldenlast umgelagert, dann wird ein weiteres Mal gezahlt. Dieses Mal sind jedoch nur 109 Milliarden direkt aus dem langsam leer werdenden Säckel der Trottel (äh, brav ihre Steuern zahlender Bürger), der Rest wird von privater Seite aufgebracht …

Moment, was heißt hier „privater Seite”? Weiterlesen

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Die Bundeshymne

Na also! Jetzt wird die Bundeshymne geändert.

Ist ja eh schon so furchtbar verzopft. Und diese männlichen Arschlöcher haben natürlich ganz bewußt alles Weibliche darin unterschlagen. Deshalb wird statt

Heimat bist Du großer Söhne!

in Zukunft ein fröhliches (?)

Heimat großer Söhne, Töchter

oder vielleicht auch

Heimat großer Töchter und Söhne

erklingen. Dass im letzten Fall das Versmaß zerstört wird? Macht nichts. Es geht ja um Höheres!
Weiter im Text: Statt

Einig lass in Brüderchören, Vaterland Dir Treue schwören

wünscht emanz sich nun

Einig lass in freud’gen Chören, Heimatland Dir Treue schwören

Dem ursprünglichen Autor, diesem chauvinistischem Schwein, dem werden wir es jetzt aber zeigen.

Wie war der Name dieses mysogynen Chauvis doch gleich? Ah, ja:

Paula von Preradović

Oh …

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Verkehrsfunk. Wozu?

Also, jenen, die es noch nicht begriffen haben, ins Stammbuch geschrieben:

Ich bin gebürtiger Wiener …

… und lebe jetzt etwas außerhalb von Wien. Dadurch werde ich  arbeitstechnisch zum Pendler. So, das war jetzt wohl einfach genug, sogar für Lokführer und Generalstabspolitoffiziere sollte das verständlich sein. Hmmm, jetzt war ich wohl zu optimistisch …

Zurück zum Thema. Pendeln – sofern man nicht auf Österreichs Bundes-Behinderte angewiesen ist – ist ja an und für sich noch kein Grund grantig zu werden.

Außer an Tagen wie heute.

Da vernehme ich in einer Entfernung von ca. 40 km von Wien im Verkehrsfunk des Senders, den ich seit über einer Stunde höre, erstmals die Meldung, daß auf der verlängerten Tangente (Ortskundige werden den Begriff als Synonym für die S2  erkennen) auf Grund eines Unfalls zwischen den Punkten A und B ein Stau wäre. Ohne nähere Details sei nur so viel gesagt, Punkt A liegt an meiner Fahrstrecke nur ein kurzes Stück von meinem Arbeitsort entfernt, Punkt B nahezu ebenso knapp an der Stadtgrenze.Also eine beträchtliche Entfernung, auf der da gestaut wird. Dauert länger, diesen Stau im langsamen Schritttempo zu überwinden, als normalerweise die gesamte Heimfahrt.

Woher ich das so genau wissen will?

Ist doch klar? Ich bin drin gesteckt, mehr als eine Stunde VOR der ersten Meldung im besten Verkehrsfunk der Stadt. Inzwischen bin ich 40 km weiter! Und auf der Strecke gibt’s angeblich Staukameras. Keine Ahnung, was die zuständigen Verkehrsfunkredakteure so rauchen oder saufen, aber ich will auch was davon!

Jedenfalls ist so ein Verkehrsfunk eine tolle Sache. Noch besser wäre es diesen auf Kurzwellenfunk zu verbreiten. Da könnte man dann auf dem Schlauchboot oder in der Karibik ganz genau erfahren, warum man vorgestern so lange ….

Nachtrag: Wieso die Tangente, die bezüglich Wien eigentlich eine Sekante ist, eben Tangente heißt, wird wohl auch immer ein sozialdemokratisches Rätsel bleiben … Möglicherweise war man im Rathaus mit den Grundbegriffen der Geometrie überfordert.

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