160 Milliarden EURO …

… als neuerliche Hilfe für Griechenland?

Eher als nettes Geschenk an Spekulanten auf Kosten der Steuerzahlenden.

Oder wie soll ich das sonst verstehen? Erst wird die Schuldenlast umgelagert, dann wird ein weiteres Mal gezahlt. Dieses Mal sind jedoch nur 109 Milliarden direkt aus dem langsam leer werdenden Säckel der Trottel (äh, brav ihre Steuern zahlender Bürger), der Rest wird von privater Seite aufgebracht …

Moment, was heißt hier „privater Seite”?

Gab es da nicht schon ein Rettungspaket? Vor nicht allzu langer Zeit? Private Investoren(-gruppen) bzw. Banken, welche seit damals nicht umgestiegen sind, also ihr Portefeuille entsprechend angepasst haben, könnten dies wohl kaum ihren Gesellschaftern bzw. Aktionären gegenüber verantworten.

Also, zum Mitschreiben:

109 Milliarden zahlt einmal der Steuerzahler direkt. Durch Beitrage privater Investoren sollen es bis zu 160 Millionen werden … Ein echter privater Investor darf aber keine absichtlichen Verluste machen! Die Aktionäre könnten den Verantwortlichen sonst auf dem zivilen Weg belangen. Und unvermeidbar sind diese Verluste ja nicht, weil die EU offensichtlich eh einspringt. Also können den Restbetrag nur jene Banken und Institutionen schlucken, welche als Besitzer sowieso wiederum den Steuerzahler haben – oder anders ausgedrückt, wo eine solide staatliche Beteiligung besteht.

Ergo, liebe Mit-Trottel, dreht schon mal die Taschen um!

Es geht um 160 Milliarden an Steuergeldern!

Auch wenn man uns wieder anlügt, um es zu verschleiern.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Grantscherben

2 Antworten zu “160 Milliarden EURO …

  1. Frank Lester

    Wie dumm sind die Oesterreicher eigentlich?
    Warum nimmt die steuerzahlende bevoelkerung das stillschweigend hin?
    Sind sie entweder (alle) rote parteigaenger oder gehirnamputiert?

    • Vermutlich weder – noch. Allerdings denke ich, die meisten sind doch ein Opfer unserer jahrzehntelangen Bildungspolitik, die eben darauf abzielt Denken ja nicht aufkommen zulassen.

      Ein Beispiel: Ich war über ein Jahrzehnt am Institut für Experimentalphysik angestellt. Dabei befand sich mein Arbeitsplatz unmittelbar gegenüber des Zuganges zu jenem Hörsaal, in welchem die Mathematik-Einführungsvorlesungen gehalten wurden. Die Verzweiflung vieler Erst-Semestriger war spürbar. Die Kluft zwischen dem erforderlichen Niveau einer seit Jahrzehnten auf dem selben Level beginnenden Lehrveranstaltung und dem Kenntnisstand der Maturanten – welche sich ja für ein naturwissenschaftliches Studium (auch Lehramt) entschieden hatten – wurde jährlich MERKBAR größer.

      Inzwischen heißt es, das Studium sei vor allem am Anfang zu schwer …

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