Gedanken zum Equal Pay Day

Wenn man so krank herumliegt, egal, ob daheim oder im Spital, hat man viel Zeit zum Nachdenken. So auch zum Equal Pay Day.

Da wird auf den Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern hingewiesen. Und auch darauf, dass sich dies nicht auf die gleiche Tätigkeit bezieht, sondern darauf, dass eben Frauen meist von vorne herein in schlechter bezahlten Jobs arbeiten.Es gibt aber auch Bereiche, wo Frauen zu gleichen Gehaltsbedingungen wie Männer beschäftigt werden. Mehr sogar:  Frauen werden für gleiche Leistung per Gesetz höher bezahlt als Männer.

Schwer zu glauben? Läßt sich aber prüfen!

Zunächst ein paar Begriffsklärungen:

Leistung := Arbeit pro Zeiteinheit
Arbeit := Leistung mal Zeiteinheit

Zu schwer? Macht nix, einfach googlen, wenn Sie einem Wissenschaftler nicht vertrauen wollen.

Nun dürfen aufgrund der gesetzlich durchgesetzten Gleichberechtigung auch Frauen Soldat werden. Für diesen Beruf gibt es festgelegte Fitness- bzw. Tauglichkeitsparameter. Diese sind jedoch bei gleichem Gehalt geschlechtsspezifisch unterschiedlich. Tatsächlich erhält Frau Soldat für die gleiche Leistung mehr Geld als Herr Soldat, oder anders ausgedrückt, Männer dürfen in diesem Beruf für’s gleiche Geld mehr arbeiten. Gerüchteweise soll’s das auch in anderen Sparten geben ….

Was mich daran ärgert? Nichts, mein Problem sitzt auf einer tieferen Ebene.

Mir geht langsam aber sicher die gesamte Genderdiskussion inklusive der Moronen-Regel (auch als Quote bekannt) ebenso wie das Schwachsinns-I schwer auf die Nerven.

Bei einer entsprechenden gesetzlichen Vorgabe von „gleiches Geld für gleiche Leistung“ und der Abschaffung seltsamer gender-spezifischen Steuerungsvorgaben liegt es im ureigensten Interesse jedes Arbeitgebers für eine gegebene Aufgabe den Besten oder die Beste zu finden. Und das ganz unabhängig vom Geschlecht! Und das es einzelne Tätigkeiten geben mag für die ein Geschlecht möglicherweise besser geeignet ist als das Andere, soll halt vorkommen.

Am Beispiel Soldat: Mir ist – obwohl ich tatsächlich als Physiker für das Heer arbeite – keine Waffe oder Munitionsart bekannt, welche in der Lage ist, sich geschlechtsspezifisch an das Ziel anzupassen. Wieso dürfen dann Frauen langsamer rennen als Männer? Vielleicht als lebender Schutzschild beim Rückzug? Das würde mir wirklich Sorge bereiten! Unserer Frauenministerin und diversen sonstigen Aktionistinnen offenbar nicht.

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Eingeordnet unter Grantscherben

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