Monatsarchiv: Januar 2013

In Memoriam …

Pedro2

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21. Januar 2013 · 18:30

Wie man Wahlergebnisse falsch interpretiert …

…braucht man den Politikern ja nicht extra zu zeigen.

Die können das sowieso. Quasi instinktiv.

Das ich jetzt aber bei dem Ergebnis der jüngsten Volksbefragung zu durchaus anderen Ergebnissen kommen als veröffentlicht wurde, irritiert mich aber jetzt schon.

Wovon ich hier rede?

Interessanterweise sieht das Wahlergebnis, dass ich mir ausgerechnet habe, etwas anders aus, als das offizielle (hier das von der Presse veröffentlichte Ergebnis, hier eine Kopie: Volksbefragung 2013 « DiePresse (sicherheitshalber) desselben):

Volunteer2Bei einer Beteiligung von 48,99% haben 39,22% für ein Berufsheer und 58,28% für die Beibehaltung der Wehrpflicht gestimmt. Dabei haben 2,50% ungültig (also mit Stimmenthaltung unter Wahrung der demokratischen Mitsprache) abgestimmt.

De ungültigen Stimmen unter den Tisch fallen zu lassen ist inkorrekt und demokratie-politisch äußerst bedenklich.

Apropos bedenklich:

Bin ich der Einzige, dem ungut aufstoßt, dass heute Politiker – im Unterschied zu früher – keinerlei Konsequenzen aus derartig frappantem Versagen zu ziehen bereit sind.

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Eingeordnet unter Amtsmissbrauch, darabos, Desinformation, Grantscherben, Politik, Verfassung, Wehrpflicht

Österreichs Grüne werben für Wehrpflicht!

Anders kann ich den folgenden Kronenzeitungsbeitrag nicht verstehen …

krone-19012013

Also, Fr. Witzebürgermeister ist aus Überzeugung gegen die Wehrpflicht. Hmm, bei der bisherigen intelligenten Performance ist das ein so gutes Argument für die Wehrpflicht, dass ich einfach sprachlos bin.

  • Pendler sollen mit dem Fahrrad fahren, ansonsten sind sie unerwünscht in Wien.
  • Bezirke, die kein Parkpickerl wollen, werden durch Förderung der Verdrängung erpresst (ja, das erinnert an die Mafia, gell?).
  • Fr. Witzebürgermeister lässt sich mit dem Auto zu Besprechungen kutschieren, steigt einen Block entfernt aufs Fahrrad um.
  • Nach einem Jahr des Häupl-Schoßerl-Sitzens (pardon, der Regierungsbeteiligung der Grünen in Wien) war das erste Produkt ein „Prostitutionsgesetz”. Kein Scherz!
  • Versorgungsjobs für Freunde, sieh Fahrradbeauftragter, Fußgängerbeauftrager, was sonst noch?

BigAppleRamboTurkeyQED

PS: Ich bin zur Hälfte griechischer Abstammung, und jedes Mal wenn Fr. Vassilakou sich äußert, möchte ich dies am liebsten vor Scham leugnen …

2 Kommentare

19. Januar 2013 · 11:35