Profil, Nutten oder wie Journaille funktioniert

Vorne weg mal eines,

besucht man die Webseite diese Magazins mit den Stollen eines Renn-Slicks, fällt als erstes Eines auf. Keine Offenlegung, kein Impressum. Zumindest nicht unter http://www.profil.at. Wie meine ich das?

gem. §25 des Mediengesetzes:

Bei wiederkehrenden elektronischen Medien ist entweder anzugeben, unter welcher Web-Adresse diese Angaben ständig leicht und unmittelbar auffindbar sind, oder es sind diese Angaben jeweils dem Medium anzufügen.

Zilch, Nada, Nichts.

Oder so gut versteckt, das man es nicht finden kann? Hier eine gespeicherte Abbildung der Eingangsseite. Und ja, leicht und unmittelbar bedingt auf der Eingangsseite in einer leicht auffindbaren Form, oder? Aber vielleicht hassen Hr. Rainer und Konsorten Lehrer deshalb so, weil sie nix gelernt haben. Von wegen sinnerfassendes Lesen.

Doch im Ernst, der Link ist da. Nicht dort, wo man ihn erwarten würde, bei Redaktion rechts, relativ weit oben, oder bei Services, ebenfalls rechts, relative weit unten. Auch nicht in der obersten Link-Zeile, der mit den entgeltlichen Einschaltungen (die als ich die Seite besuchte alle von Firmen, die mit der Stadt Wien zu tun hatten, stammten – pfui, ein Schelm ….) Aber gaaaaaaaaaanz unten, in Lupen-erfordernder Schriftgröße und kontrastärmer als der andere (jeder andere) Text.

Warum mich die Offenlegung interessiert hat?

Nun ja, Profil gehört zur News-Verlagsgruppe. Ebenso, für die Cerebral-Asketen Journalisten unter meinen Lesern, wie News (no na net!)

Mal sehen: Situation – Profil, im Vergleich: News

Tja, und dann ist da noch e-Media, Format, trend ,,,, Wie dort wohl die Situation aussieht? Wir haben einen von einem Versuch … 😉

Richtig, überall die selbe Situation. Die Familie Fellner hat wohl traumatische Erinnerungen. Oder eher, eine gute Verbindung zur Politik. Immerhin heißt’s ja in der Profil-Werbung, Meinung sei käuflich. Wie wahr …

Ûnd was hat das jetzt mit Nutten zu tun?

Nun, ich möchte jetzt die allgemeine Vorgangsweise aufzeigen, die derzeitigen Lehrer-Bashings (und falls die Finanzbeamten streiken, wird es ein Finanz-Bashing wohl auch noch geben, den wer mag schon Finanzbeamte?) zugrunde liegen. Man kann davon ausgehen, dass bei entsprechenden Verlagsgruppen (Kronenzeitung, News & Co) dies Berichte von nahezu jedem Österreicher gelesen werden. Also auch so gut wie jedem (in Ermangelung eines besseren Begriffes) Gebashten

Wenn ich nun einer ausreichend großen Gruppe von Menschen ausreichend lange (in diesem Fall Jahre bis Jahrzehnte) immer wieder ungerechtfertigte Verallgemeinerungen an den Kopf werfe, kann ich sicher sein, irgendwann rastet irgendwer aus. Diesmal waren (Nazi-ähnliche) Sprüche eines Lehrers, die ich hier bewusst nicht zitieren möchte.

NewsUnd der gewünschte Skandal ist perfekt. Ich kann mich in meiner eigenen Rechtschaffenheit suhlen, so wie eine Sau im Dreck — an dieser Stelle möchte ich mich gender-neutral und politisch korrekt bei allen Schweinen entschuldigen, die haben diesen herabwürdigenden Vergleich wirklich nicht verdient.

Dasselbe gilt selbstredend für alle Sex-Arbeiter, gleichwohl welchen natürlichen oder künstlichen Geschlechts. Außer, jemand aus dieser Gruppe ist zugleich Abgeordnete(r) zum National- oder Bundesrat. Die haben mich zwar auch überrascht, als sich in der Person einer gewissen Monika Lindner etwas manifestiert hat, an dem nicht einmal professionelle Exkreter aller Couleur anstreifen wollen …

Wobei, die getätigten Äußerungen dieses Lehrers sind ein Skandal. Jedoch, und nicht als Entschuldigung: He snapped, finally! Das Scharfmachen von sogenannten Kampfhunden (auch so ein Blödsinn, diese Bezeichnung) gilt als strafbar. Ist aber Verhaltens-psychologisch eine idente Vorgehensweise … Und der Hund war am Anfang lieb. nett und Kinderfreundlich … Nun sollten Menschen intelligenter sein als Hunde, aber dann hätten weder Hitler, McCarthy, Stalin, usw., usf. solchen Erfolg gehabt, oder?

Das folgende Zitat darf von Jedermann(-frau/-trans/-metro/….)  unter Angabe des Autors veröffentlicht werden. Mal sehen

Journalisten sind wie Prostituierte, nur ohne Ehre und Gewissen …

Let the shit-storm begin.

Nachgewiesene Fälle journaillistischer Korruption (oh, eine Tautologie) werden in den Kommentaren gerne entgegen genommen.

Der obige Beitrag wurde mindestens ebenso gut recherchiert wie ein durchschnittlicher Beitrag in Österreichs größter …. eh schon wissen.

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Eingeordnet unter Anstiftung, österreich, Desinformation, Grantscherben, Intelligenz-Nudisten, Korruption, Paranoia

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