Populismus – Fremdenfeindlichkeit – Zukunftsängste

In Deutschland gibt es seit einiger Zeit die immer mehr erstarkende Alternative für Deutschland. Die Berichterstattung hierzu ist, nun, gespalten. Und kein Mittel zu unsauber, um die eigene Argumention zu untermauern. Etwas, das man auch in unserem Land immer wieder bemerken muss. Man muss nicht bei Allem einer Meinung sein, aber sollte allen die Möglichkeit zugestehen, ihrer Argumente sauber vorzutragen. Auch der AfD. Und auch deren Gegnern.

Leider ist die hier (Quelle: sciencefiles.org) kritisierte Vorgehensweise – obwohl diese Wortwahl  setzt ja ein Denkvermögen voraus, welches über jenes eines durchschnittlichen Hydranten hinausgeht – auch in Österreich weit verbreitet. Damit wird aber jedes Auseinandersetzen mit den tatsächlichen Inhalten, aber auch den ernstzunehmenden Sorgen aller Betroffenen verunmöglicht. Auch bei uns führen geäußerte Bedenken bezüglich der Validität des Flüchtlingsstatus Einiger, oder des Umgangs mit Religionsfreiheit sofort zu geifernden Hassreaktionen inkl. Beschimpfungen und Herabwürdigung als Nazi, Ewig-Gestriger, oder Ähnlichem.

Dabei werden meines Erachtens aber einige wirklich wesentliche Punkte immer wieder ignoriert:

  • Wie kann unsere Gesellschaft eine zwar humane, aber nicht schamlos aus-nutzbare, Definition für den Begriff Flüchtling finden.
  • Wie wird man in Zukunft mit Fanatismus und Extremismus jeglicher Art umgehen.
  • Wie weit geht den nun die Freiheit des Einzelnen? Darf diese Freiheit die Einschränkung derselben bei Anderen automatisch voraussetzten?

ComputerMadComputerMad2Wobei diese Punkte mit Sicherheit nicht unabhängig von einander betrachtet werden können. Frei nach Hans Weigels Bonmot über hakenkreuzschmierende Kommunisten muss man sich immer fragen, wer denn nun – gleichwohl auf welcher Seite des ideologischen Spektrums – jeweils von bestimmten (künstlich erzeugten oder zumindest verstärkten) Entrüstungsstürmen profitiert. Und leider gibt es immer genügend Leute – ebenfalls unabhängig der primären ideologischen Ausrichtung, die dumm genug sind, darauf rein zu fallen!

Es wird oftmals darauf hingewiesen, dass die Freiheit des Einen immer dort endet, wo die Freiheit des anderen beginnt. Leider wird dies nie konsequent zu Ende gedacht. Und tatsächlich sollte die Grundmaxime anders lauten, nämlich

„Füge keinen Schaden zu, beziehungsweise halte diesen so gering wie möglich!”

Abschließend sei mir an dieser Stelle noch die persönliche Anmerkung gestattet, ich grundsätzlich jeden ideologisch verbohrten Starrkopf für dumm halte!

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