Archiv der Kategorie: Schaum vor der Gosch’n

Österreich, ein Paradies?

Bei diesem Artikel braucht man eigentlich nichts mehr zu kommentieren.

Außer: Bei meiner Familie hat das reale Einkommen, besser gesagt die Kaufkraft, in den letzten 10 Jahren so weit MeagreMealabgenommen, daß es nun nicht einmal mehr hilft, statt beim teuren „Billa” beim billigen „Hofer” einzukaufen.

Täglich Fleisch?   —    Oder nur mehr drei Mal in der Woche? Ha, schön wär’s!

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Ein Kommentar

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Die schüchterne Gewerkschaft?

Nun, unter der Annahme, dass die von Hrn. Quin getätigte Äußerung bezügl. der übermittelten Stellungnahme der AHS-Gewerkschaft korrekt ist (und ich sehe keinen logischen Grund, daran zu zweifeln), stellt sich die Frage, ob Minister und Staatssekretäre in Österreich bewusst die Unwahrheit sagen, also LÜGEN, oder es einfach nicht besser wissen, also zu DEPPERT für ihren Job sind.

Suchen Sie sich’s aus Fr. Minister. Ich warte auf Ihre Antwort!

PS: Irgendwie widerstrebt es mir ja, jemandem zu unterstellen er/sie wäre geistig minderbemittelt…. Was die Wahlmöglichkeiten ja etwas einschränkt.

QUINtessenzen

Am 18. November lieferten BM Heinisch-Hosek, StS Dr. Ostermayer und StS Dr. Lopatka den Medien nach Abbruch der Verhandlungen folgende beachtenswerte Aussagen:

Max_Liebermann_Selbstbildnis_mit_PinselZusätzliche Abschlagsstunden habe die Gewerkschaft nicht gefordert, meinte Staatssekretär Josef Ostermayer (SPÖ). […] „Wäre diese Forderung von den Lehrern gekommen, hätten wir es eingehend beraten“, so Heinisch-Hosek. Dies sei aber nicht erfolgt. […] „Die Gewerkschaft hat gewusst, dass es noch Spielraum geben könnte“, so Lopatka. Sie habe diesen Punkt aber nicht aufgegriffen. „Eine Forderung sollte immer der stellen, der sie hat“, meinte Ostermayer.“ (1)

Diese Aussagen wurden auch in Fernsehen und Radio wiederholt.

„Selbst im für den Lehrer (2) günstigsten Fall bedeuten 22 Stunden Unterricht für Lehrer mit zwei Sprachfächern eine Erhöhung der Lehrverpflichtung um 28,4 %! […] An Abendschulen fällt durch die Streichung des BLVG der Aufwertungsfaktor nach § 5 BLVG. Dort würde die Lehrverpflichtung für einen Lehrer mit zwei Sprachfächern um 71,2 % erhöht! […]

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23. November 2013 · 10:16

Lehrer, Dienstrecht und zu viel Ferien!

Vor kurzem wurde von der österreichischen Bundesregierung ein neues Lehrerdienstrecht beschlossen. Nun ist die Aufregung groß, die Gewerkschaft dagegen und die Lehrer werden wieder in aller Öffentlichkeit beschimpft.

Dabei geht die ganze Diskussion am Wesentlichen vorbei. Dazu weiter unten mehr. Zunächst einiges, was mich ob der damit verbundenen intellektuellen Entblößung schon wieder grantig werden lässt!

Nachdem die Gewerkschaft auch noch von Streik geredet hat, laufen die Äußerungen aus dem Ruder. Und auch die nicht unter-griffigen, bösartigen oder sonst wie beleidigenden Meldungen scheinen von uninformierten Idioten zu stammen. Beispiele gefällig, allfällige Tippfehler sind original!

Abacus

… kein verständnis für leherprivilegien haben – 3,5 monate ferien und halbtagsjob bei 40 stundenjob und offiziel 5 wochen urlaubsanspruch ….

… haben lehrer eine dienstleistungsfunktion gegenüber der gesellschaft …

…armen Professoren, die 17 Stunden unterrichten müssen. !7 dividiert durch 5=3,4.3,4 Stunden pro Tag Unterricht-ist das zumutbar?Von den 9 Wochen Ferien im Sommer muss sich Professor auch erholen,14 Tage Weihnachtsferien, wie schlimm, Semester nur 1 Woche frei, au, Ostern 10 Tage Urlaub, wie wenig, und die paar autonomen Tage wie wenig, zum drüberstreuen noch einige „Fenstertage“, da besteht schon die Gefahr der Überlastung.Und Kinder, die nicht schon Alles wissen sitzen auch noch in den Klassen dieser überlasteten Lehrer, dazu noch Eltern,die am Nachmittag nicht das machen wollen, wozu der Lehrer eigentlich am Vormittag bezahlt wird ….

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