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Corona, was sonst!

In Österreich ist das ein ewiges Hin- und Her!

Also, jetzt werden „Maßnahmen“ in orangen Bezirken in Niederösterreich verschärft. Aber ein Lockdown soll ja um jeden Preis vermieden werden. Offenbar wird der als zu negativ für den (Wirtschafts-)Standort Österreich angesehen.

Was ich halt so vermisse ist Planung

Aber, laßt uns mal in Ruhe nachdenken, über das, was bisher geschah. Ah, ja, eigentlich nicht viel, oder? Einerseits macht sich unser Hr. Bundeskanzler Kurz sorgen um die Arbeitslosenzahlen, und erklärt genau das zur Chef-Sache. Wohl weil die Fa. MAN in Oberösterreich ein paar Jobs abbaut — bitte, jetzt nicht falsch verstehen, es ist ungut, aber bei einer Pandemie, mit allein in Österreich über 50.000 Erkrankten (offizieller Stand: 6. Oktober 2020)?
Andererseits gilt seit gestern in Paris und Umgebung „maximale Alarmstufe“ und in der Tschechei wurde der „Notstand“ ausgerufen. Sollte wohl allen zu denken geben… Aber bei uns. Sendepause: „Tu Felix Austria“, wir warten wohl mal ab.

Dann nützen wir doch bitte die (Warte-)Zeit!

Wir werden diesen Virus — und andere, ähnliche Viren — wohl länger nicht los werden.

Wenn aber eh keine durchgängigen, für alle Betroffenen gleich nachvollziehbare Maßnahmen gesetzt werden, sondern wir halt die national-typische Lösung (Wursteln, Warten, Fleckerteppich) propagieren, dann denken wir bitte mal auch über ein paar Punkte ordentlich nach:

  • Maskenpflicht: Sollten wir jetzt mal echt andenken!
  • Wie wollen wir mit HomeOffice, HomeSchooling &c umgehen: Das letzte Mal hat einige Betroffene schon an ihre psychischen Limits gebracht. Da gehört ganz klar Vorsorge getroffen.
  • Das Einkaufen: Natürlich gibt es Online-Möglichkeiten. Und Zustellung. Geht aber auch nicht immer zeit-nah. Und da sollte auch priorisieren werden. Nach Notwendigkeiten wie besondere Risiko-Gruppen, Behinderungen, Alter, etc….
    Ansonsten, wenn man einkaufen gehen/fahren kann, dann vielleicht auch mit Timeslots? Alle zugleich im Supermarkt ist ja auch irgendwie blöde…

Und die Wirtschaft?

Die geht inzwischen in Österreich den sprichwörtlichen Bach runter? Aber wieso denn! Wir könnten hier auch die Chancen sehen. Und damit meine ich jetzt nicht Stoffmasken schneidern…

Nein, aber:

  • Filtersystem für/und Klimaanlagen, die tatsächlich auch Virologen und Epidemologen zufriedenstellen.
  • Zugangsprüf- bzw. Kontrollsysteme (für Lokale, Geschäfte, Behörden, Schulen,.) die nicht nur helfen Diskussionen zu vermeiden, sondern auch den Vorgaben des Datenschutzes in Europa entsprechen.
  • Semi-Autonome Fahrsysteme für Logistische Systeme (oder auch für die Haus-Versorgung) — Semi? Klar. Es muss nicht alles voll-automatisch ablaufen. Kostet damit weniger Arbeitsplätze, und ist legistisch leichter umzusetzen…

Österreich ist nun mal kein billiges Produktionsland. Aber viele Standortprobleme, die wir haben resultieren genau aus diesem Problem. Und unser „Lösungsansatz“ ist immer derselbe. Verhandeln und dem Konzern irgendwie entgegenkommen.
Das geht schon lange nicht mehr wirklich gut… Also, nutzen wir die Chance!

Also, warum passiert nix!?

Und Eines sollten wir auch nicht vergessen: Jetzt, genau jetzt, wäre die große Chance unser Land und Leben so umzustellen, dass die Natur wieder „zu ihrem Recht“ kommt und dabei trotzdem niemanden in den Ruin zu treiben. Wann, wenn nicht jetzt!

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Die grüne Verfassungskrise der Bigotterie

Liar2Hm, das ist interessant. Kurz zusammen gefasst, was da ein Hr. Noll von sich gibt:

Wenn ein „Van der Bellen” die Angelobung eines Bundeskanzlers verweigert ist das in Ordnung, wenn ein „Hofer” eine Regierung entlässt, ist das eben Diktatur. Folglich würde ein Bundespräsident Hofer zu einer Verfassungskrise führen.

Sorry, als Physiker und überzeugter Nicht-Konsument von Cannabis oder ähnlichen bewusstseinsverändernden Drogen kann ich mein logisches Denkvermögen nicht so weit ausschalten um dieser absurden Argumentation zu folgen.

Wenn das die Denkweise des „Van der Bellen”-Unterstützungsteams ist, dann frage ich mich: Welche Planspiele haben die schon ausgeheckt, um überhaupt auf solche Ideen zu kommen. Immerhin heißt es ja: „Wie der Schelm denkt, so ist er.

Und vermutlich muss ich mich tatsächlich aufraffen, und zur Wahl schreiten, weil eine Gruppe, die dermaßen krause Gedanken wälzt, ist mir mehr als suspekt. Und die Bigotterie und das seltsame Demokratieverständnis der Grünen – das klingt ja fast wie „demokratisch ist nur, wer unserer Meinung ist, alle anderen haben nichts zu melden” – will ich nicht unterstützen. Oder in irgendeiner Machtposition in dieser Republik erleben.

Und wie man an anderen Stellen nachlesen kann, habe ich mit dem rechts-gestrigen Rand des politischen Spektrums eben sowenig Freude wie mit dem grün-linken.

ParrotlegalAch ja, die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten eines Bundespräsidenten waren erstaunlicherweise in 6 Jahrzehnten kein Problem, aber plötzlich wären diese es schon? Wieso versucht man dann nicht eine Verfassungsänderung durch zu bringen, wenn da Möglichkeiten existieren, die nicht möglich sein sollten. Oder ist es doch so, wie es mir eben unangenehm aufstößt, diese Möglichkeiten sind für die Grünen schon in Ordnung so lange man diese nur selbst nutzen kann?

An dieser Stelle mein aufrichtiger Dank an den vom ORF (möglicherweise irrtümlich?) als „Verfassungsjurist” titulierten Alfred J. Noll für den Einblick in das grüne Rechts- und Demokratieverständnis und die damit eindringliche zelebrierte Warnung vor einer Wahl des grünen Kandidaten Van der Bellen.

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Österreichs Grüne werben für Wehrpflicht!

Anders kann ich den folgenden Kronenzeitungsbeitrag nicht verstehen …

krone-19012013

Also, Fr. Witzebürgermeister ist aus Überzeugung gegen die Wehrpflicht. Hmm, bei der bisherigen intelligenten Performance ist das ein so gutes Argument für die Wehrpflicht, dass ich einfach sprachlos bin.

  • Pendler sollen mit dem Fahrrad fahren, ansonsten sind sie unerwünscht in Wien.
  • Bezirke, die kein Parkpickerl wollen, werden durch Förderung der Verdrängung erpresst (ja, das erinnert an die Mafia, gell?).
  • Fr. Witzebürgermeister lässt sich mit dem Auto zu Besprechungen kutschieren, steigt einen Block entfernt aufs Fahrrad um.
  • Nach einem Jahr des Häupl-Schoßerl-Sitzens (pardon, der Regierungsbeteiligung der Grünen in Wien) war das erste Produkt ein „Prostitutionsgesetz”. Kein Scherz!
  • Versorgungsjobs für Freunde, sieh Fahrradbeauftragter, Fußgängerbeauftrager, was sonst noch?

BigAppleRamboTurkeyQED

PS: Ich bin zur Hälfte griechischer Abstammung, und jedes Mal wenn Fr. Vassilakou sich äußert, möchte ich dies am liebsten vor Scham leugnen …

2 Kommentare

19. Januar 2013 · 11:35