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Das Ghetto von Gaza

Es ist wirklich bedauerlich, dass die Überlebenden des von den Nazis angerichteten Massakers im Ghetto von Warschau sowie andere ähnlicher Gräueltaten heute aus Altersgründen wohl nicht mehr am Leben sind. Diese würden vielleicht Parallelen im Vorgehen der israelischen Streitkräfte  gegen die Bewohner des „Ghettos” im Gaza-Streifen erkennen, und hoffentlich auch laut aufschreien!

Man muss sich ja fast fragen, wann Israel eine Jürgen-Stroop-Medaille einführt!

BombAuf der anderen Seite ist natürlich der Wunsch Raketen-Angriffe der Hamas – der Auslöser für diese Aktion, der allerdings weniger Tote und Verletzte erforderte, als ein einziger israelischer Gegenschlag auf eine UN-Schule – irgendwie zu beenden verständlich. Aber doch nicht, indem ich den Leuten einen nachvollziehbaren Grund liefere, in Massen zur Hamas und ähnlichen Organisationen über zu laufen. An wen sonst sollten sich die armen Schweine, denen jede Möglichkeit des Ausweichens in diesem Freiluft-KZ genommen ist, den sonst wenden?

Und nicht vergessen, viele derjenigen, die da in diesem Ghetto dahinvegetieren, sind bereits aus ihren Häusern und von ihrem Land Vertriebene. Erschütternd, dass ein Volk, welches all dies bereits durchgemacht hat, da so wenig Empathie zeigt, sondern im Gegenteil versucht, es „noch besser” hinzukriegen.

Wie wäre es mit einer positiven Motivation zur Koexistenz?

Auch wenn diese Frage für die israelische Regierung aufgrund dreier unbekannter Begriffe wohl unverständlich ist. Andererseits, cui bono?

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31. Juli 2014 · 11:30

Widerstand oder Terrorismus?

 Jedes Mal, wenn ich Nachrichten über die Vorkommnisse im Umfeld des Gottesstaates Israel höre, stelle ich mir diese Frage.

Widerstand gegen Besatzungsmacht ist Terrorismus?

Der Gaza-Streifen ist fast schon eine Art Freiluft-KZ. Und Kriegstreiber auf beiden Seiten sabotieren regelmäßig jeden Versuch eine friedliche Lösung zu finden.

BombWarum mich das irritiert? Nun, als Österreicher durfte ich mir schon öfters anhören „Ihr habt Euch ja weder gegen den Anschluss 1938 gewehrt noch danach Widerstand geleistet!„. Angehörige des österreichischen Widerstandes werden – meist posthum – geehrt. Dennoch waren militärische Aktionen – also Anschläge auf Polizei-, Militär- und sonstige staatliche Einrichtungen des dritten Reichs eher selten. Der Zusammenhang sollte offensichtlich sein. Führt jemand aus den besetzten Gebieten einen derartigen Anschlag aus, gilt er/sie als Terrorist und es gibt ziemlich brutale Vergeltungsmaßnahmen, die zumeist andere (Unbeteiligte, Frauen, Kinder) treffen.

Frage: Ist das Thema nun Israel, Palästina oder die Nazi-Herrschaft in Europa. Keine Ahnung. Wo ist der Unterschied?! Ich finde diesen, leider, nicht.

Inzwischen wird munter weiter getötet. Es würde mich nicht wundern, wenn sich letzt-endlich herausstellt, dass die für das Töten Verantwortlichen beider Seiten da in einer Art stummer Übereinkunft vorgehen, denn cui bono? Genau! Eben Jenen, die damit ihre Machtbasis weiter festigen können!

Warum Gottesstaat?

Nun, Ben-Gurion hatte es nicht geschafft – aufgrund der Notwendigkeit ultrakonservative Kreise mit an Bord zu holen – dem neu-gegründeden Staat eine Verfassung zu geben. Dies wurde (warum wohl) bis heute nicht nachgeholt. Volle staatsbürgerliche Rechte haben nur Juden. Und Höchstgerichte (wie in Demokratien üblich) gibt es mangels einer Verfassung nicht … Also ist Theokratie wohl die zutreffendste Beschreibung. Ohne den Gottesbezug wäre es wohl korrekter „Viertes Reich“ zu sagen.

Klingt brutal, ist aber so. Oder wie soll man die völkerrechtswidrige, israelische Siedlungspolitik in den besetzten Gebieten anders sehen als die Lebensraum-Ansicht der Deutschen?

Auch traurig, dass in heutigen Zeiten noch „rassische Trennung“ gepredigt und vollzogen wird. Woanders nannte man dies übrigens Apartheid ….

Jedenfalls steht Eines außer jedem Zweifel:

Eine friedliche Lösung wird nicht gewünscht!

Klarstellung:

Ich bin weder anti-semitisch noch pro-Islam eingestellt. Ob, und warum jemand beschnitten wurde, ist mir gleichgültig. Auch wenn ich diese Praxis für Körperverletzung halte …

Möglicherweise bin ich Rassist, wobei ich den Homo moronis in 2 Gruppen einteile: Freunde und Arschlöcher. Die Anzahl meiner Freunde kann ich an einer Hand abzählen. Aber das wird wohl keinen wundern, oder?

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Beschneidung ist Körperverletzung?

Tut mir leid, aber ich sehe das auch so.

Etwas anderes ist es, wenn ein zu eigenen Entscheidungen befähigter Mensch sagt, er wolle dies.

Dadurch wird eine Beschneidung nicht unmöglich, es erfordert nur die Entscheidung eines mündigen Menschen, und zwar desjenigen, der beschnitten werden soll.

Zum Argument der Religionsfreiheit

Wenn in Europa irgendwann die Religionsfreiheit höher steht als die körperliche Unversehrtheit, werde ich zu Hexenverbrennungen aufrufen. In meiner Religion gibt es dann nämlich Leute, die auf den Scheiterhaufen gehörten. Weiterlesen

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