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Die grüne Verfassungskrise der Bigotterie

Liar2Hm, das ist interessant. Kurz zusammen gefasst, was da ein Hr. Noll von sich gibt:

Wenn ein „Van der Bellen” die Angelobung eines Bundeskanzlers verweigert ist das in Ordnung, wenn ein „Hofer” eine Regierung entlässt, ist das eben Diktatur. Folglich würde ein Bundespräsident Hofer zu einer Verfassungskrise führen.

Sorry, als Physiker und überzeugter Nicht-Konsument von Cannabis oder ähnlichen bewusstseinsverändernden Drogen kann ich mein logisches Denkvermögen nicht so weit ausschalten um dieser absurden Argumentation zu folgen.

Wenn das die Denkweise des „Van der Bellen”-Unterstützungsteams ist, dann frage ich mich: Welche Planspiele haben die schon ausgeheckt, um überhaupt auf solche Ideen zu kommen. Immerhin heißt es ja: „Wie der Schelm denkt, so ist er.

Und vermutlich muss ich mich tatsächlich aufraffen, und zur Wahl schreiten, weil eine Gruppe, die dermaßen krause Gedanken wälzt, ist mir mehr als suspekt. Und die Bigotterie und das seltsame Demokratieverständnis der Grünen – das klingt ja fast wie „demokratisch ist nur, wer unserer Meinung ist, alle anderen haben nichts zu melden” – will ich nicht unterstützen. Oder in irgendeiner Machtposition in dieser Republik erleben.

Und wie man an anderen Stellen nachlesen kann, habe ich mit dem rechts-gestrigen Rand des politischen Spektrums eben sowenig Freude wie mit dem grün-linken.

ParrotlegalAch ja, die verfassungsrechtlichen Möglichkeiten eines Bundespräsidenten waren erstaunlicherweise in 6 Jahrzehnten kein Problem, aber plötzlich wären diese es schon? Wieso versucht man dann nicht eine Verfassungsänderung durch zu bringen, wenn da Möglichkeiten existieren, die nicht möglich sein sollten. Oder ist es doch so, wie es mir eben unangenehm aufstößt, diese Möglichkeiten sind für die Grünen schon in Ordnung so lange man diese nur selbst nutzen kann?

An dieser Stelle mein aufrichtiger Dank an den vom ORF (möglicherweise irrtümlich?) als „Verfassungsjurist” titulierten Alfred J. Noll für den Einblick in das grüne Rechts- und Demokratieverständnis und die damit eindringliche zelebrierte Warnung vor einer Wahl des grünen Kandidaten Van der Bellen.

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Ein sozialistisches Schicksal?

UnwelcomeGerade eben hat er noch allen Spekulationen über einen möglichen Rücktritt eine ganz deutlich Absage erklärt. Dann – innerhalb einer knappen Stunde – schmeißt er alles hin.

Werner Faymann’s Reaktion wirkt wie die eines trotzigen, zornigen Kindes. Immerhin sagte er vor Kurzem; „Wenn ich Kritik nicht aushalten könnte, wäre ich eine Fehlbesetzung. Der Parteitag wird wohl am 11./12. November stattfinden, und ich werde antreten.” (Quelle: Österreich, vom 26.04.2016)

Ah, ja.

Hat er vielleicht erkannt, mit welchen Bandagen die ihn ablehnenden Genossen – Pardon, in sozialistischer Diktion sagt man dazu wohl „Freunde” – bereit waren zu kämpfen. Obwohl, als alter linker Kämpfer sollte er das wohl wissen, oder?

Oder gibt es da irgend etwas, von dem er nicht wollte, das es an der Öffentlichkeit ausgebreitet würde. Und falls dem so ist, welcher seiner Freunderln hat ihm diese „Stürz Dich in Dein Schwert, sonst machen wir den Mund auf”-Alternative angeboten?

RejectedEin Schelm, wer von Übles denkt. Aber von der Partei, die gegen einen demokratisch gewählten Bundespräsidenten nachweislich im Ausland eine Schmitzkübel-Kampagne angezettelt hat, ist dies genau das Verhaltensmuster, welches wohl zu erwarten wäre …

Jedenfalls passt hier einiges nicht zusammen. Derartige – fast schon panisch anmutende – Blitzreaktionen ohne ausreichende Erklärung von einem Politiker, der normalerweise für sein eher dickes Fell bekannt ist? Sorry, das ist mehr als unglaubwürdig. Und letztlich auch bedenklich.

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9. Mai 2016 · 23:00

Who cares? Who wins?

Ich bin Nettozahler.

Als Steuerzahler in einem EU-Land, dass als Nettozahler gilt, bin ich einer jener Trottel, die sich bei jeder Gelegenheit in den Sack greifen lassen (müssen). Und als Bürger einer sogenannten Demokratie bin ich eindeutig auch das prädestinierte Opfer jener unheiligen Allianz, welche sich aus der Diktatur der Dummheit und der Beutelschneiderei der Politiker ergibt.

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