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Kompetenz, Verantwortung und Dienstrecht

Wie ist das eigentlich mit der ungeteilten Verantwortung des Kommandanten? Und wer ist da der Zuständige? Bei innereuropäischen Dienstreisen der Bundesministeriums für Landesverteidigung und Sport gemäß KSE-BVG? Und wie oft findet den so eine Dienstreise z.B. ins Kriegsgebiet Deutschland oder Belgien statt?

RamboTurkeyHerr Bundesminister, misten Sie doch bitte mal den eigenen Stall aus. Ist vielleicht unattraktiv und man kann auch nicht vor Kameras posieren, aber bitte, diese Trottelei muss aufhören!

Und warum bin ich der Einzige, dem das sauer aufstößt?

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19. Oktober 2016 · 22:54

Ein sozialistisches Schicksal?

UnwelcomeGerade eben hat er noch allen Spekulationen über einen möglichen Rücktritt eine ganz deutlich Absage erklärt. Dann – innerhalb einer knappen Stunde – schmeißt er alles hin.

Werner Faymann’s Reaktion wirkt wie die eines trotzigen, zornigen Kindes. Immerhin sagte er vor Kurzem; „Wenn ich Kritik nicht aushalten könnte, wäre ich eine Fehlbesetzung. Der Parteitag wird wohl am 11./12. November stattfinden, und ich werde antreten.” (Quelle: Österreich, vom 26.04.2016)

Ah, ja.

Hat er vielleicht erkannt, mit welchen Bandagen die ihn ablehnenden Genossen – Pardon, in sozialistischer Diktion sagt man dazu wohl „Freunde” – bereit waren zu kämpfen. Obwohl, als alter linker Kämpfer sollte er das wohl wissen, oder?

Oder gibt es da irgend etwas, von dem er nicht wollte, das es an der Öffentlichkeit ausgebreitet würde. Und falls dem so ist, welcher seiner Freunderln hat ihm diese „Stürz Dich in Dein Schwert, sonst machen wir den Mund auf”-Alternative angeboten?

RejectedEin Schelm, wer von Übles denkt. Aber von der Partei, die gegen einen demokratisch gewählten Bundespräsidenten nachweislich im Ausland eine Schmitzkübel-Kampagne angezettelt hat, ist dies genau das Verhaltensmuster, welches wohl zu erwarten wäre …

Jedenfalls passt hier einiges nicht zusammen. Derartige – fast schon panisch anmutende – Blitzreaktionen ohne ausreichende Erklärung von einem Politiker, der normalerweise für sein eher dickes Fell bekannt ist? Sorry, das ist mehr als unglaubwürdig. Und letztlich auch bedenklich.

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9. Mai 2016 · 23:00

Das Ghetto von Gaza

Es ist wirklich bedauerlich, dass die Überlebenden des von den Nazis angerichteten Massakers im Ghetto von Warschau sowie andere ähnlicher Gräueltaten heute aus Altersgründen wohl nicht mehr am Leben sind. Diese würden vielleicht Parallelen im Vorgehen der israelischen Streitkräfte  gegen die Bewohner des „Ghettos” im Gaza-Streifen erkennen, und hoffentlich auch laut aufschreien!

Man muss sich ja fast fragen, wann Israel eine Jürgen-Stroop-Medaille einführt!

BombAuf der anderen Seite ist natürlich der Wunsch Raketen-Angriffe der Hamas – der Auslöser für diese Aktion, der allerdings weniger Tote und Verletzte erforderte, als ein einziger israelischer Gegenschlag auf eine UN-Schule – irgendwie zu beenden verständlich. Aber doch nicht, indem ich den Leuten einen nachvollziehbaren Grund liefere, in Massen zur Hamas und ähnlichen Organisationen über zu laufen. An wen sonst sollten sich die armen Schweine, denen jede Möglichkeit des Ausweichens in diesem Freiluft-KZ genommen ist, den sonst wenden?

Und nicht vergessen, viele derjenigen, die da in diesem Ghetto dahinvegetieren, sind bereits aus ihren Häusern und von ihrem Land Vertriebene. Erschütternd, dass ein Volk, welches all dies bereits durchgemacht hat, da so wenig Empathie zeigt, sondern im Gegenteil versucht, es „noch besser” hinzukriegen.

Wie wäre es mit einer positiven Motivation zur Koexistenz?

Auch wenn diese Frage für die israelische Regierung aufgrund dreier unbekannter Begriffe wohl unverständlich ist. Andererseits, cui bono?

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31. Juli 2014 · 11:30